Yoga als therapiebegleitende Maßnahme

Studien zeigen, dass eine kontinuierliche Yoga-Praxis bei vielen Beschwerden hilfreich sein kann, beispielsweise bei Beschwerden und Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule. Daher wird Yoga auch zur Unterstützung in der Therapie sowie in der Rehabilitation und Soziotherapie eingesetzt.

Auf ärztliche Anweisung kann Yoga als therapeutische Maßnahme unter anderem bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt werden:

Koronare Herzkrankheit

  • Senkung von erhöhtem Blutdruck
  • Normalisierung der Blutfettwerte
  • Förderung der Bildung neuer Blutgefäße

Diabetes Mellitus

  • Senkung der Blutzuckerwerte
  • Senkung der Blutfettwerte
  • Abbau von Übergewicht

Asthma Bronchiale

  • Stärkung der Atemmuskulatur
  • Verbesserung der Lungenfunktionsparameter
  • bewusste Kontrolle über die Atmung
  • signifikante Verminderung in Anzahl und Dauer von Asthma-Anfällen

Chronisch-degenerative Rückenschmerzen

  • Kräftigung der Muskulatur
  • Förderung der peripheren Durchblutung
  • Verbesserung der Haltung

Schmerzsyndrome

  • Unterstützung der körperlichen und seelischen Entspannung
  • Ausgleich des vegetativen Nervensystems
  • Beruhigung eines überaktiven Sympathikus
  • verbesserte Kontrolle bei schmerzhaften Bewegungen

Leichte und mittelschwere psychische Erkrankungen

  • Spannungsabbau, damit einhergehend Senkung des Angstniveaus
  • signifikante Hebung der Stimmungslage
  • Steigerung des Selbstvertrauens
  • Abnahme der Anzahl und Schwere von Panikattacken

Sucht

  • im Durchschnitt längere Abstinenzzeiten
  • höhere Erfolgsrate beim Entzug

Onkologische Erkrankungen

  • Minderung von durch Krankheit und Prognose verursachte Angst und Depressivität
  • Steigerung der Abwehrkräfte