Studienvorstellung

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Yoga eine sehr wirksame Methode darstellt, um Stress, einen der Hauptfaktoren beim Bluthochdruck, zu reduzieren. Auch die Reduktion von Depressivität und Angst, welche für Yoga nachgewiesen werden konnte, kann Bluthochdruck positiv beeinflussen. Allerdings erlauben die bisherigen Studien keine abschließende Bewertung der Wirksamkeit.

Bluthochdruck ist definiert als die chronische Erhöhung des Blutdrucks über den normalen Wert hinaus. Bluthochdruck ist stark durch den Lebensstil beeinflusst und wird insbesondere durch subjektiven Stress, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung begünstigt. Daher wird zu seiner Behandlung neben der unerlässlichen medikamentösen Therapie auch eine Modifikation des Lebensstils empfohlen, vor allem eine Steigerung der körperlichen Aktivität, Stressreduktion und Ernährungsumstellung. Yoga kann eine solche präventiv und kurativ einzusetzende Intervention darstellen, um den Lebensstil positiv zu beeinflussen.

Die an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin, Kliniken Essen Mitte, Medizinische Fakultät, Universität Duisburg-Essen und vom BDY finanziell und ideell unterstützte Studie erlaubt erstmals die Erfassung der Wirkung von Yoga auf den Langzeit-Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten. Darüber hinaus ermöglicht der Vergleich der beiden im Vorfeld von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe entwickelten Yoga-Interventionen die Bestimmung der optimalen Gestaltung eines Yoga-Programms für Bluthochdruck-Patienten.

Die Studienvorstellung von PD Dr. Holger Cramer beim BDY-Kongress 2017 in Berlin finden Sie unten zum Download.


Downloads

  • Download Yoga in der unterstützenden Behandlung des Bluthochdrucks (pdf, 2,275 kB)