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Neue Online-Angebote werden gut angenommen

Trotz Lockerungen dürfen die meisten Yogalehrer noch nicht wieder unterrichten. Zum Glück sind Yoga-Übende treue Teilnehmer.

Seit dem 16. März fallen deutschlandweit die Yogakurse und -seminare aus, die Yogastudios bleiben geschlossen. Um ihren Teilnehmern in dieser Situation weiterhin ein Angebot bieten zu können, haben viele Yogalehrer kurzfristig auf Onlinekurse umgestellt. "Wir danken den Yogaübenden dafür, dass sie die Online-Angebote der Studios und Lehrer nutzen, in denen sie auch vor dem Lockdown geübt haben. Auch denjenigen, die derzeit nicht üben können, aber trotzdem ihre Mitgliedschaft weiterlaufen lassen, gilt unser Dank für diese Unterstützung.", sagt Birte Sattler, Vorstandsvorsitzende des Berufsverbands der Yogalehrenden in Deutschland (BDY).

Anders als viele Video-Tutorials sind diese Angebote gezielt auf die Teilnehmer zugeschnitten. Häufig wird eine Software verwendet, über die die Yogalehrenden die Teilnehmer sehen und mit ihnen in Kontakt treten können. Dieser persönliche Kontakt ist im Yoga wichtig. "Yogalehrende sollten beim Unterrichten auf die Übenden eingehen und sich mit ihnen über ihre Erfahrungen austauschen. Die Teilnehmer wünschen sich gerade in dieser belastenden Zeit, dass ihnen Yoga als Kraftquelle erhalten bleibt und sie Unterstützung durch den vertrauten Lehrenden erhalten.", so Sattler. Bereits 2018 zeigte eine Studie, dass das Gros der Yoga-Übenden (82 Prozent) dem einmal gewählten Anbieter treu bleibt. Nur knapp jeder Fünfte hat schon einmal den Anbieter gewechselt.

Dieser Zusammenhalt in der Yogaszene gibt den wirtschaftlich stark von der Pandemie betroffen Yogalehrern Hoffnung. Denn werden ihre Online-Angebote nicht angenommen, bedroht der wochenlange Kurs- und Seminarausfall ihre wirtschaftliche Existenz.

Link zur Studie "Yoga in Zahlen" (Download - PDF-Datei – 1.842 KB):
https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf


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