Inhalt
Die Wechseljahre sind mehr als Hitzewallungen und Zyklusveränderungen. Sie markieren einen tiefgreifenden biologischen Übergang, der Schlaf, Stimmung und Stressverarbeitung ebenso beeinflussen kann wie Körperzusammensetzung, Muskelkraft, Knochen und Stoffwechsel. Viele Frauen erleben diese Veränderungen als überraschend – und manchmal als Verlust der bisher vertrauten körperlichen und emotionalen Balance.
Doch was verändert sich tatsächlich, wenn Östrogen und Progesteron zunächst schwanken und schließlich zurückgehen? Welche Rolle spielen Cortisol und Insulin? Warum verändern sich Fettverteilung und Insulinsensitivität, weshalb werden Muskelkraft, Bewegung und Schlaf zunehmend wichtig – und was bedeutet all das für eine sinnvolle Yogapraxis?
In dieser Fortbildung verbinden wir die biologischen Grundlagen der Wechseljahre mit konkreten yogatherapeutischen Interventionen. Wir untersuchen sowohl theoretisch als auch praktisch, wie unterschiedliche Formen des Übens auf körperlicher, metabolischer und regulativer Ebene wirken können und welche Rolle Atem, Bewegung, Kraft, Ruhe und Regeneration dabei spielen. In Kleingruppen entwickeln wir daraus Praxen, die nicht nach einem festen „Menopausenprogramm“ funktionieren, sondern der jeweiligen Frau und ihrer Situation gerecht werden.
Es bleibt stets Raum, Wirkungen selbst wahrzunehmen, Erfahrungen auszutauschen und unterschiedliche Zugänge zu erproben.
Zielgruppe
Yogalehrende und alle Interessierten
Übernachtung
Es sind zwei Übernachtungen im Einzelzimmer im Tagungshaus in der Seminargebühr enthalten. Die Zimmerreservierung erfolgt automatisch durch den BDYoga.