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Stellungnahme des BDYoga zur Abstimmung im Bundestag

Ein rechtlich fragwürdiger Antrag zur Migrations- und Asylpolitik im Bundestag hat für erhebliche Diskussionen gesorgt. BDYoga, als Berufsverband für Yogalehrende in Deutschland, nimmt hierzu eine klare Haltung ein: Wir stehen für demokratische Werte, Menschenrechte und die Würde jedes Einzelnen. Diese Prinzipien sind untrennbarer Bestandteil unserer berufsethischen Verpflichtung und unserer Gemeinschaft.

Unsere Haltung zu rechtsextremen Einflüssen

Der aktuelle Antrag wirft nicht nur rechtliche Fragen auf, sondern zeigt auch die Mitwirkung rechtsextremer Akteure am politischen Diskurs. Das bereitet uns große Sorgen. Als BDYoga verstehen wir uns nicht nur als Interessenvertretung der Yogalehrenden, sondern auch als Stimme für eine achtsame, respektvolle und verbindende Gesellschaft. Antidemokratische und menschenverachtende Ideologien haben in unserer Gemeinschaft keinen Platz.

Yoga, so wie wir es verstehen, verbindet Menschen über Grenzen der Herkunft, Religion oder Kultur hinweg. Diese verbindende Kraft wird beschädigt, wenn politische Entscheidungen von Kräften geprägt werden, die Trennung und Ausgrenzung forcieren. Deshalb sehen wir es als unsere Verantwortung, Stellung zu beziehen und für eine Gesellschaft einzutreten, die auf Respekt, Offenheit und Mitmenschlichkeit basiert.

Verteidigung demokratischer Werte

Die Werte, die dem Yoga zugrunde liegen, decken sich mit den Grundprinzipien unserer Demokratie: Freiheit, Gleichheit und Achtung der Würde. Deshalb ist es für uns unerlässlich, klar zu kommunizieren, dass wir jegliche Form der Diskriminierung ablehnen. Diese Haltung spiegelt sich auch in unseren berufsethischen Richtlinien wider, die wir als Grundlage einer achtsamen Berufspraxis verstehen.

Unsere Gemeinschaft der Yogalehrenden lebt von Vielfalt und gegenseitigem Respekt. Umso wichtiger ist es, sich gegen Bestrebungen zu wehren, die diese Werte untergraben. Der BDYoga ruft daher dazu auf, wachsam zu bleiben und gemeinsam für die Wahrung unserer demokratischen Prinzipien einzustehen.

Demokratie ist nichts Selbstverständliches – sie ist eine Verpflichtung, die wir alle aktiv mitgestalten müssen. Als Berufsverband, der sich für die gesellschaftliche Anerkennung des Yoga einsetzt, verstehen wir uns auch als engagierter Partner für eine offene und faire Gesellschaft.

Verantwortung in der Gemeinschaft

Dieses Thema betrifft uns alle, auch im beruflichen Kontext. Eine achtsame Berufspraxis kann nur in einem Umfeld gedeihen, das auf Respekt und demokratischen Werten basiert. Indem wir diese Grundlagen stärken, schaffen wir nicht nur Vertrauen, sondern fördern auch Wachstum und Inspiration in unserer Gemeinschaft.

Wir möchten betonen: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Diese klare Botschaft ist unser Kompass, nicht nur in der Berufspraxis, sondern auch in gesellschaftlichen Fragen.