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Performst du noch oder übst du schon? Yoga zwischen Jemand-Sein und Selbstsein

Wenn wir uns heute auf das Feld des Yoga begeben, scheint die Frage, was ich vollbringen soll und wie ich zu funktionieren habe, viel Raum einzunehmen – und so gerät die Yoga-Praxis zur Performance. Lassen wir uns hingegen auf die Frage ein, wie bin ich für mich, wie erfahre ich mich selbst, so wird das Praktizieren von Yoga zu einer Übung, die uns ohne Leistungsdruck erkunden lässt, wie sich das Leben uns eingeschrieben hat. Selbsterfahrung als Erfahrung von Einschreibungen machen wir am ehesten dann, wenn wir uns gestatten, expressiv zu sein. Was aber heißt expressiv sein? Und passt das überhaupt zum Yoga, wo wir doch angehalten sind, den Blick nach innen zu richten? Dass Expression und Introspektion die zwei Seiten einer Medaille sind, warum wir in Yoga-Haltungen Stellung beziehen sollten und was es heißt, sich von der Atmung helfen zu lassen, statt sie wie eine Tonspur über die Praxis zu legen, darüber möchte Peter Greve mit den Workshop-TeilnehmerInnen ins Gespräch kommen und anschließend den Versuch unternehmen, in einer ruhigen und zugleich dynamischen Yoga-Praxis das Thematisierte ins Leben zu rufen.


Datum Samstag, 14.05.2022
Uhrzeit 17:00-18:30 Uhr
Veranstaltungsort Hessen Hotelpark Hohenroda
Noch 3 Plätze

Yogalehrer BDY/EYU und Physiotherapeut (B.Sc. und HP-Physiotherapie), unterrichtet seit mehr als 25 Jahren Yoga. Er lebt in Berlin, wo er mit Nicole Verheyden eine Yoga-Schule und eine BDY-anerkannte Ausbildung leitet. National und international ist er als Gastreferent und Dozent in Yoga-Aus- und Weiterbildungen tätig. Es ist ihm ein Herzensanliegen, die Professionalisierung des Yoga-Lehrberufs durch ein aktives Eintreten für mehr intra- und interdisziplinären Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch voran zubringen und das Potential von Yoga im Ermöglichen gesellschaftlicher Teilhabe ins Bewusstsein zu bringen.